
Diese Übung lädt dich ein, langsamer zu werden. Nach innen zu sinken. Dich mit deiner inneren Welt zu verbinden – auf deine Weise.
Du kannst dich einfach hinsetzen, die Augen schließen…
Beginne damit, anzukommen.
Spüre deinen Atem.
Wie er kommt und geht.
Ohne ihn verändern zu müssen.
Mit jedem Einatmen nimmst du dich ein kleines Stück mehr wahr.
Mit jedem Ausatmen darfst du etwas mehr loslassen.
Eintauchen
Lass deine Aufmerksamkeit nach innen sinken.
In deinen Körper.
In deine innere Welt.
Vielleicht gibt es dort einen Ort, der sich sicher anfühlt.
Einen Raum, eine Landschaft, ein Gefühl.
Beginne, diesen Ort zu erkunden.
Ist er dir vertraut – oder zeigt sich etwas Neues?
Was kannst du sehen?
Gibt es Farben, Formen, Licht?
Was kannst du hören?
Vielleicht Geräusche, vielleicht Stille.
Gibt es etwas, das du riechen oder spüren kannst?
Und wie fühlt sich dein Körper hier an?
In deiner inneren Welt darf alles so sein, wie es dir entspricht.
Du kannst verändern, gestalten, erschaffen.
Vielleicht braucht es mehr Farbe.
Oder mehr Weite.
Mehr Struktur. Mehr Lebendigkeit.
Erlaube dir, diesen Ort so zu gestalten, dass du dich darin wohlfühlst.
Das innere Schriftstück
Und während du dich in deiner inneren Welt bewegst, kannst du vielleicht etwas entdecken:
Ein Schriftstück.
Ein Buch, ein Heft, eine Papierrolle…
etwas, das dich und deine Gefühle festhält.
Nimm wahr, wie es aussieht.
Ist es alt oder neu?
Leicht oder schwer?
Ordentlich oder wild?
Vielleicht möchtest du es öffnen.
Langsam darin blättern.
Seiten entdecken.
Kapitel erkunden.
Gibt es ein Inhaltsverzeichnis?
Überschriften, die dir entgegenkommen?
Vielleicht spiegeln diese Seiten deine aktuellen Gefühle.
Vielleicht zeigen sie Erinnerungen.
Bekanntes – oder etwas, das erst noch entdeckt werden möchte.
Lass dir Zeit, darin zu lesen.
Raum für Neues
Und vielleicht bemerkst du:
Dieses Schriftstück ist nicht abgeschlossen.
Es gibt leere Seiten.
Freie Abschnitte.
Raum für das, was noch entstehen will.
Spüre, ob sich etwas in dir zeigen möchte.
Ein Wort.
Ein Satz.
Ein Gefühl.
Vielleicht entsteht ein Impuls in deiner Hand.
Als würde sie beginnen wollen, zu schreiben.
Als würde etwas durch dich nach außen fließen wollen.
Schreiben
Wenn du soweit bist, öffne sanft die Augen –
oder bleibe noch einen Moment in diesem inneren Raum.
Nimm Stift und Papier.
Und beginne zu schreiben.
Ohne nachzudenken.
Ohne zu korrigieren.
Lass deine Hand ausdrücken, was in dir da ist.
Vielleicht sind es Worte.
Vielleicht nur Fragmente.
Vielleicht etwas, das noch keine klare Form hat.
Deine Hand bringt nach außen, was in dir bewegt ist.
Etwas, das dir jetzt gut tut.
Etwas, das dich in deinem Fühlen unterstützt.
Vertraue dem, was kommt.
Margret Kurz MA BSc
KÖRPER | MENSCH | RAUM
Fragen, Anregungen oder Feedback: Ich freue mich über deine Nachricht!
Kontakt
Telefon: +43 677 617 120 54
Mail: mail@margretkurz.at
Walkering 5a, 4870 Vöcklamarkt
