
Vielleicht haben wir bereits oft versucht, im Inneren nach Antworten zu suchen – durch Nachdenken, Gespräche oder Selbstreflexion. Und doch kann ein systemischer Körperdialog einen neuen Raum für das Wahrnehmen von Empfindungen öffnen. Vielleicht, weil der raum als sicher und wertschätzend erlebt wird. Vielleicht auch, weil zusätzliche Kapazität und Unterstützung zur Verfügung stehen – so dass du dich tief in deinen Körper hineinfallen lassen kannst.
Nach einem solchen Körperdialog steht oft die Überraschung im Vordergrund: „So habe ich mich noch nie gespürt!“ – oder: „Vielleicht habe ich mich bisher noch gar nicht richtig gespürt. Es fühlt sich gerade alles so neu an!“
Häufig ist das eigentliche Thema des Vorgesprächs danach nicht mehr im Mittelpunkt. Nicht, weil es weggefiltert wird, sondern weil es weiterhin da sein darf – nur nicht mehr als Problem, das dich beherrscht.
Tiefe Interozeption, also bewusste Körperwahrnehmung, bringt uns in Verbindung mit uns selbst. Forschend, ohne Urteil oder mit wohlwollender Neugier, werden somatische Empfindungen wahrgenommen. Indem wir fühlen, was in uns gerade da ist – Spannung, Wärme, Leere, Weite – entsteht innere Akzeptanz. Aus dieser Akzeptanz heraus öffnet sich Raum für Veränderung.
Diese Veränderung tritt leise in unser Leben ein. Wir lernen, unsere Bedürfnisse klarer wahrzunehmen, Grenzen behutsam zu spüren und sie dann nach und nach bewusst zu kommunizieren. Wir werden etwas wohlwollender, liebevoller mit uns selbst, weniger verstrickt in Selbstkritik. Der Körper wird zu einem verlässlichen Begleiter auf dem Weg zu mehr Selbstführung, Selbstregulation und authentischer Begegnung mit anderen.
Margret Kurz MA BSc
KÖRPER | MENSCH | RAUM
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